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Auch "einfache" Projekte sind oft komplexer, als sie auf den ersten Blick aussehen. Die Anforderungs-Datenbank für den Qualitätsverbund Hilfsmittel war ein solcher Fall.
Die Schwierigkeit bestand nicht wie so oft in der Datenstruktur, sondern schlicht in der Menge der zu verwaltenden Daten und somit an die Benutzerfreundlichkeit der Administrationsoberfläche, um den Verwaltungsaufwand in einem vertretbaren Rahmen zu halten. "Masse statt Klasse" einmal anders...
Anforderungen an das System An die Vergabe des QVH-Gütesigels sind eine Reihe von Anforderungen geknüpft. Als Nachweis für die Erfüllung dieser Anforderungen reicht der zu zertifizierende Betrieb eine Reihe von Dokumenten ein. Der QVH brauchte ein Interface, dass es ermöglicht, die recht flexible Datenstruktur so einfach und schnell wie möglich einzugeben und intuitiv zu verwalten. Das System sollte möglichst Server-Unabhängig sein, sollte also auf jedem gängigen LAMP (PHP4, MySQL4) System lauffähig sein. Die Generierung von PDF-Dokumenten stellte hier kein Problem dar, da die zu erwartende Server-Last überschaubar war. Das Problem Da die Anforderungen je nach Unternehmenstyp, Zielgruppe und produzierten / vertriebenen Produkten stark schwanken, kann die Liste der Anforderungen äußerst umfangreich werden. Der QVH hatte zu Recht Bedenken, dass diese immense Anforderungsliste potenzielle Antragsteller von vornherein abschreckt, da nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, dass die eigentlichen Nachweise zu einem großen Teil verwand oder sogar redundant sind. Eine personalisierte Anforderungsliste sollte verdeutlichen, dass sich die Nachweisdokumente der bis zu 50 und mehr Seiten umfassenden Anforderungsliste auf ca. 30 verschiedene Dokumente / Dokumententypen reduzieren lassen. Problematisch in diesem Zusammenhang war, dass die Datenstruktur recht komplex ist: Produktgruppen sollen in Untergruppen aufgeteilt werden können, für Anforderungen können verschiedene alternative Nachweisdokumente angegeben werden etc. Mitarbeiter des QVH sollten ein Administrations-Interface erhalten, dass es ihnen ermöglicht, diese komplexen Strukturen im laufenden Betrieb einfach, intuitiv und vor allem effizient zu bearbeiten. Die Lösung In enger Zusammenarbeit mit dem QVH haben wir schnell ein "klassisches" Web-Interface verworfen - als "richtiger" Lösungsweg erschien uns hier eindeutig ein so genanntes "Web 2.0" Interface. Auf diesem Wege können die einzelnen Aktionen schnell (dh. mit "wenigen Klicks") durchgeführt werden. Durch konsequente Verwendung von Drag-and-Drop Aktionen und In-Place Editoren konnte das Administrations-Interface klein, übersichtlich und kohärent gehalten werden. Verwendete Technologien |